12h Bathurst: Felix Baumgartner startet im Audi R8 LMS ultra

Felix Baumgartner 2015

Australien-Premiere: Felix Baumgartner ist zum ersten Mal in Down Under. (Foto: Audi Motorsport)

Verrückte Welt: Felix Baumgartner stürzte sich aus dem Weltall, balancierte auf der Christusstatue in Rio de Janeiro und überstand im vergangenen Jahr als Motorsportneuling den 24-Stunden-Höllenritt auf der Nürburgring-Nordschleife. Aber der Österreicher war noch nie in Australien. Dabei ist so ein Flug nach Down Under doch sicher schneller und vor allem einfacher organisiert als eines der drei zuvor genannten Erlebnisse. Aber an diesem Wochenende schlägt der Extremsportler gleich zwei Fliegen mit einer Klappe und nimmt australischen Boden mit den vier mächtigen Walzen eines Audi R8 LMS ultra in Angriff – die 12h Bathurst stehen auf dem Programm.

„Ich war noch nie in Australien. Daher sind es gleich zwei Highlights für mich“, so Baumgartner. „Zum ersten Mal bin ich in diesem tollen Land und kann das dann auch noch mit so einem fantastischen Arbeitseinsatz verbinden. Ein weiterer Lebenstraum geht in Erfüllung.“ In der Tat dürfte das Cockpit des Audi R8 LMS ultra ein toller Arbeitsplatz sein, wobei der passionierte Rennfahrer bei dem zwölfstündigen Rennen auf dem Mount Panorama kräftig ins Schwitzen kommen dürfte.

Audi R8 LMS Ultra

Der Berg ruft: Der Mount Panorama Circuit ist bekannt für seine engen Kurven und harte Felswände. (Foto: Audi Motorsport)

Felix Baumgartner nimmt die Bergeroberung in Angriff

Die 6,213 Kilometer lange Strecke in Bathurst ist das australische Pendant zur Nürburgring-Nordschleife: Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei weit über 250 km/h. Schnelle Kurven wechseln sich mit langsamen Spitzkehren ab, dabei begrenzen massive Mauern die Bergpassagen – ein kleiner Fehler kann dort wie in der Eifel schnell das Aus bedeuten. Das weiß auch der fliegende Felix: „Bathurst ist eine sehr schwere Strecke – extrem eng, an vielen Stellen mit Mauern begrenzt. Und es wird vermutlich sehr heiß, aber ich freue mich wahnsinnig auf das Rennen und dass ich die Chance bekomme, mich dort zu beweisen.“

Audi R8 LMS ultra Phoenix Racing

Schicke Dinger: Die beiden Audi R8 von Phoenix Racing tragen jeweils einen speziellen Australien-Look. (Foto: Audi Motorsport)

Ich denke, dass sich der ehrgeizige Sportler perfekt auf das Rennen in Bathurst vorbereitet hat. Schließlich ist es kein Auftritt mehr mit dem Audi-Kundensportprogramm race experience, sondern ein Einsatz für das renommierte Phoenix-Team. „Da die Audi race experience, mit der ich am Nürburgring unterwegs war, in Australien kein Auto einsetzt, kam der Kontakt zum Team Phoenix zustande. Die Zusammenarbeit ist sehr professionell, die gesamte Mannschaft ist top organisiert, ein großes Lob.“ So eine Chance erhalten sonst meist nur echte Profirennfahrer. Baumgartner ergänzt: „Ich trainiere seit zweieinhalb Monaten am Simulator und habe schon rund 700 Kilometer abgespult, aber mit dem Audi R8 LMS ultra auf der Strecke unterwegs zu sein ist noch einmal etwas ganz anderes.“

Audi R8 LMS ultra

Siebenfache R8-Power: Insgesamt 54 Fahrzeuge starten bei den 12h Bathurst. (Foto: Audi Motorsport)

Insgesamt sieben R8 stellen sich dem Ausdauerabenteuer in Australien, das am Sonntagmorgen beginnt und bis in die Abenddämmerung andauern wird. Zwei Fahrzeuge davon setzt die routinierte Phoenix Racing-Mannschaft ein. Marco Mapelli, Laurens Vanthoor und Markus Winkelhock teilen sich das Cockpit der Startnummer 15A, das Schwesterauto mit der 16A steuern Baumgartner, Christopher Haase und Stéphane Ortelli. Die Besonderheit: Ihr R8 geht in einem extravaganten Krokodil-Outfit an den Start. „Das ist ein richtig geiles Auto. Der Krokodil-Look spiegelt Down Under perfekt wider. Dieser R8 LMS ultra ist ein richtiger Hingucker und wird in diesem Jahr sicher das meistfotografierte Auto in Bathurst“, meint Baumgartner.

Na dann bin ich ja mal gespannt, wie oft die Fotografen die Echse erwischen. Und natürlich verfolge ich, wie der Weltraumakrobat in Australien zurechtkommt.Weitere Infos zu den 12h Bathurst gibt es übrigens bei den Mädels von onthegrid.de.

 

 

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