24 Stunden Nürburgring 2014: Tag eins auf der Nordschleife

Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport

Gute Nacht in die Box: Der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport ruht sich für den Freitag aus. (Foto: C.Kragenings)

Mein erster Tag bei den 24 Stunden Nürburgring neigt sich dem Ende entgegen. Nachdem ich einen VLN-Lauf nur teilweise miterleben konnte, tat der erste komplette Eifeler Renntag richtig gut. Und das freie Training wie auch das Qualifying konnten mit kleinen Überraschungen aufwarten.

Im freien Training setzten sich zwei Audi R8 LMS ultra von Phoenix Racing an die Spitze des Feldes – angeführt von Marc Basseng/Marcel Fässler/Frank Stippler/Laurens Vanthoor in der Startnummer 3. Platz zwei ging an Christopher Haase/Christian Mamerow/René Rast/Markus Winkelhock. Auf Rang drei fuhr der GT3-Nissan GT-R von Nick Heidfeld/Alex Buncombe/Lucas Ordonez/Florian Strauß.

Nick Heidfeld Nürburgring 2014

Nick Heidfeld bleibt vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring realistisch. (Foto: Nissan)

Der ehemalige F1-Star Heidfeld bestreitet zum zweiten Mal den Langstreckenklassiker in der Eifel. „2012 war ich hier in einem McLaren am Start und dachte, dass ich mich noch gut an die Strecke erinnern könnte. Aber da habe ich mich getäuscht“, gesteht der 37-Jährige. „Ich taste mich langsam an mein Limit heran, allerdings muss ich noch viel lernen.“ Im Nissan Nismo GT-R GT3 wechselt sich der Mönchengladbacher mit Alex Buncombe und den Nissan GT Academy-Siegern Lucas Ordonez und Florian Strauß ab.

Dörr-McLaren fährt Bestzeit auf der Nordschleife

Im ersten Zeittraining am Donnerstagabend sicherte sich Dörr Motorsport die schnellste Rundenzeit auf der Nordschleife. Rudi Adams prügelte seinen McLaren MP4-12C GT3 in 8.18,513 um die mehr als 25 Kilometer lange Strecke. Mit dem Deutschen wechseln sich seine Landsleute Sebastian Asch/Sascha Bert/Arno Klasen im Cockpit des britischen Supersportlers ab.

Stratosphären-Springer Baumgartner im Audi R8 LMS ultra beim 24-Stunden-Rennen 2014 auf dem Nürburgring

Mit Bleifuß unterwegs: Felix Baumgartner in einem von zwei R8 LMS ultra der Audi Race Experience. (Foto: Audi Motorsport)

Dahinter folgten zwei Audi R8 LMS ultra auf den Rängen zwei und drei. An dritter Stelle lag übrigens der Ingolstädter V10-Bolide mit dem Stratosphären-Springer Felix Baumgartner an Bord. Der Österreicher absolvierte seine erste nächtliche Session auf dem Nürburgring. Er wird von den Langstrecken-Spezialisten Marco Werner, Pierre Kaffer und Frank Biela unterstützt. Biela verriet mir: „Felix schlägt sich tapfer. Für einen Motorsport-Neuling ist er im R8 bereits ziemlich gut unterwegs.“ Beim vergangenen VLN-Lauf fehlten dem Adrenalinjunkie rund 40 Sekunden pro Runde auf seine Profi-Kollegen – keine schlechte Ausgangslage für das 24-Stunden-Rennen 2014.

Rahel Frey tritt 2014 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an

Die Ex-DTM-Pilotin Rahel Frey steuert den zweiten R8 der Audi Race Experience. 2010 trafen wir uns zum ersten Mal – in diesem Jahr startet sie zum zweiten Mal beim Langstreckenklassiker auf dem Ring. (Foto: privat)

Morgen früh geht es weiter! Ich freue mich auf die kommenden Tage auf der Nordschleife. Und nun gute Nacht! :)

 

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