24h Daytona 2014: Das Audi-Porsche-Vorspiel für LeMans

Porsche 911 RSR 24h Daytone 2014

Startreihe eins für den Porsche 911 RSR mit der Startnummer „911“ (Foto: Porsche)

Die 24h Daytona markieren an diesem Wochenende den Start in die amerikanische Langstreckensaison. In Florida starten am Samstagmittag um 14.10 Uhr Ortszeit – bei uns ist es dann 20.10 Uhr – 67 Prototypen und GT-Fahrzeuge auf dem Daytona International Speedway zur Hatz zwei Mal rund um die Uhr. Neben den us-amerikanischen Platzhirschen von Corvette und Viper sind natürlich auch die beiden großen deutschen Sportler Porsche und Audi am Start. Das ist das erste diesjährige Aufeinandertreffen der beiden Marken, die sich 2014 beim legendären 24-Stunden-Rennen von LeMans in der Königsklasse LMP1 treffen werden.

Und genaugenommen geht der erste Punkt an die Ingolstädter Motorsportabordnung: Christopher Haase holte sich im Audi R8 LMS von Paul Millner Racing die Poleposition in der Klasse GTD für seriennahe Sportwagen. Er wechselt sich am Wochenende im Cockpit mit dem Briten Matt Bell, dem US-Amerikaner Bryce Miller und seinem Landsmann René Rast ab. Das Audi-Kundenteam setzte sich unter anderem gegen die Konkurrenz von Ferrari, Aston Martin und Porsche durch.

Audi R8 LMS Paul Millner Racing 24h Daytone 2014

Deutsches Spitzenduo: Christopher Haase im Audi R8 LMS in Daytona (Foto: Audi Motorsport)

Audi mit einem Modell, Porsche bringt zwei 911er nach Daytona

Die Zuffenhausener treten in der kleineren GT-Klasse (GTD) mit dem neu entwickelten Porsche 911 GT America an. Dieser Renner basiert auf dem Porsche 911 GT3 Cup der Baureihe 991 und wurde extra für die Einsätze in der 2014 gegründeten United SportsCar Championship (USCC) entwickelt. Im Heck arbeitet der Motorsport-erprobte 3,8 Liter große Sechszylinder-Boxermotor mit 460 PS bei 7.500 Umdrehungen.

Patrick Dempsey Porsche 911 GT America 24h Daytona 2014

In der GTD-Klasse tritt der Schauspieler und Frauenschwarm Patrick Dempsey im Porsche 911 GT America an (Foto: Porsche)

Allerdings scheint das Auto dem Feld noch etwas hinterher zu fahren: Die gemischten Profi- und Amateurbesatzungen belegten im Zeittraining die Plätze 9, 13,14 und 15. Am Lenkrad drehen unter anderem Timo Bernhard, Norbert Siedler, Marc Lieb und der Hollywood-Star Patrick Dempsey.

In der GTLM-Klasse lief es für die Zuffenhausener deutlich besser: Der 2014er Porsche 911 RSR fuhr mit Richard Lietz, Nick Tandy und Patrick Pilet am Steuer auf den zweiten Platz. Das Schwesterfahrzeug von Patrick Long, Michael Christensen und Jörg Bergmeister rangiert an fünfter Stelle im Klassement. Der 911 RSR wurde für diese Saison in vielen Details überarbeitet – beispielsweise an der Aerodynamik.

Der 460 PS starke Bolide mit 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor musste sich allerdings überraschend einer Viper von  SRT Motorsports geschlagen geben. Auf jeden Fall scheint es in Daytona heiß her zu gehen, daher bin ich gespannt wie sich das Rennen entwickelt. Ich persönlich denke, dass die Porsche-Mannschaft nach 24 Stunden die Nase vorn haben wird – zumindest in der GTLM. Aber ich lasse mich gerne überraschen – Claudia von onthegrid.de berichtet auch wieder ganz fleißig vom Rennen in Flordia. Langweilig dürfte es also so oder so nicht werden!

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