24h Nürburgring 2013: Drei Tage an der Nordschleife

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Porsche 991 in der Nacht an der Box beim 24-Stunden-Rennen 2013

Ein langes Pfingstwochenende auf dem Nürburgring ist vorbei. Ab Samstag war ich auch live vor Ort beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. Das Rennen stand unter keinem guten Stern, aber am Ende ging in der Eifel doch noch ein Stern auf. Am Ende überquerte ein Mercedes SLS AMG GT3 von Black Falcon die Ziellinie als Erster, auch wenn er nicht die vollen 24 Stunden absolvierte…Das turbulente Eifelwetter machte nämlich seinem Ruf wieder einmal alle Ehre. Während am Samstag im letzten Qualifying noch die Sonne schien und die Fans zu kurzen Hosen verführte, verdunkelte sich der Himmel über Nacht.

Im Radio überschlugen sich die Unwetterwarnungen und eigentlich sollte auch schon der Start zum 41. ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife ins Wasser fallen. Deswegen rüsteten einige Teams bereits zum Start ihre Autos mit Regenreifen oder Semislicks auf. Eine Entscheidung, die sich zu Beginn noch nicht lohnte. Denn erst gegen Abend setzte der erwartete Regen über dem Nürburgring ein. Pünktlich zur Dunkelheit erschwerte starker Niederschlag und Nebel den rund 600 Fahrern die Rennerei durch die Grüne Hölle. Gegen 22 Uhr dann plötzlich rote Flaggen: Das Rennen wurde vorerst auf unbestimmte Zeit unterbrochen. In der Box tummelte sich langsam das gesamte Feld und es kehrte auch mal beim 24-Stunden-Rennen eine gewisse Nachtruhe ein.

Mercedes: Erster Sieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Am Morgen ging es dann mit wechselhaftem Wetter, dafür zumindest in der Dämmerung weiter. Der Aston Martin Vantage GT3 von Bilstein lag in Führung, bis er von der Konkurrenten eingefangen wurde. Besonders stark trat der BMW Z4 GT3 von Marc VDS auf. In den letzten Rennstunden setzte Maxime Martin die Spitzengruppe, darunter die SLS von Rowe Racing und Black Falcon, mächtig unter Druck.

Den längsten Atem hatten nach rund 15 Stunden Renndauer aber die Black-Falcon-Mannschaft. Pünktlich um 17 Uhr am Montag sicherten sich Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen, Sean Edwards und Nicki Thiim den ersten Gesamtsieg für einen Boliden aus Stuttgart.

Mir hat das Rennen viel Spaß gemacht, ich war auf das Eifel-typische Wetter vorbereitet und konnte die Atmosphäre in vollen Zügen genießen. Als nächstes freue ich mich schon auf den kommenden VLN-Lauf auf dem Nürburgring im Juni :)

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