Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Rückblick

Christoph Kragenings Porsche Hybrid Fahrrad

Mit elektrischer Power geht das Porsche-Hybrid-Rad gut nach vorn

Nach fünf Tagen in der Eifel möchte ich hier nun mal einen kurzen Rückblick auf das ereignisreiche 38. ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring geben. Viele Autos sind ausgefallen, unter anderem die Favoriten und auch der Überraschungsführende Hybrid-Porsche. Der 911 GT3 R Hybrid führte ab Sonntagnacht das Rennen bis drei Stunden vor Schluss an udn schied dann mit einem Motorschaden aus. Dennoch ein kleiner Erfolg für die Porsche-Motorsportabteilung, die zum ersten Mal mit einem Hybriden das Starterfeld beim 24h-Rennen aufgemischt hat. Gewonnen hat schließlich BMW Motorsport mit einem der zwei M3 GT2 vor dem privaten Farnbacher-Ferrari und dem besten Audi R8 LMS #97 von Phoenix Racing.

Ein Porsche mit zwei Rädern

Der Radnabenantrieb des Porsche-Hybrid-Fahrrades in der Radmitte

Der Radnabenantrieb des Porsche-Hybrid-Fahrrades in der Radmitte

Abseits der Strecke habe ich auch einen Hybriden von Porsche getestet und zwar ein Hybrid-Mountainbike. Zur Zeit existieren davon nur fünf Exemplare, da das Fahrrad bislang noch ein Prototyp ist. Im Fahrerlager durfte ich einige Runden drehen und habe sofort die Aufmerksamkeit einiger Passanten auf das Mountainbike mit elektrischem Radnabenantrieb gezogen. Ein interessantes Fahrgefühl: Nach einer halben selbstgetretenen Umdrehung kam ein Schub und das Fahrrad schnellte nach vorn. Auf der höchsten Unterstützungsstufe, Stufe drei, war der Elektromotor deutlich zu spüren und machte viel Spaß beim durch die Gegend flitzen. Wie im Porsche-Hybrid-Rennwagen läd sich der Akku es Fahrrades auch über die Bremsenergie der Scheibenbremse auf, für eine komplette Akkuladung reicht der Strom aber nicht. Ob das Fahrrad auf den Markt kommt, ist laut einem Porsche-Mitarbeiter jedoch noch unklar.
Allerdings ist das nicht der erste Fahrrad-Hybrid. Im Internet bin ich auf das TDS-Speedrad gestoßen, allerdings lädt sich dort der Akku nicht während der Fahrt wieder auf.
Ansonsten war mein zweites 24h-Rennen auf dem Nürburgring sehr spannend, ich habe viele interessante Themen gefunden und werde die in nächster Zeit auch umsetzen. Zu lesen unter anderem im motorsport guide und im Jahrbuch „Grüne Hölle 2010″ Ende des Jahres.

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