ADAC GT Masters 2013: Zwei Nissan GT-R GT3 beim Finale

Schöner Hintern: Nissan GT-R GT3 Nismo von JRM Racing

Sexy: Der Nissan GT-R GT3 Nismo hat einen mächtigen Hintern, kann den aber ziemlich schnell bewegen

Am vergangenen Wochenende hat das ADAC GT Masters 2013 sein Saisonfinale in Hockenheim gefeiert. Die Champions in diesem Jahr: Diego Alessi und Daniel Keilwitz in ihrer Corvette GT3 von Callaway Competition. Nach einem mit Drehern, Un- und Ausfällen gespickten Rennen triumphierte das Duo in seinem dritten Versuch in der deutschen GT-Serie. Zum ersten Mal war ich mit dabei und zum ersten Mal trat auch Nissan mit einem Werksteam samt zwei 2013er Nissan GT-R GT3 an.

Nissan GT-R GT3 Nismo auf dem Hockenheimring

Bullig: Der GT-R GT3 hat definitiv Überholprestige

Eingesetzt und gebaut werden die Nippon-GT3-Boliden vom britischen Rennstall JRM, der unter anderem in der LMP1-Klasse aktiv ist. Auf dem Hockenheimring gab die Mannschaft mit zwei Nissan GT-R ihr Debüt im ADAC GT Masters. Die Rennen sollten als Test und Vorbereitung dienen, um möglicherweise kontinuierlich in der GT-Serie im kommenden Jahr anzutreten.

Nissan GT-R GT3 Nismo Cockpit

Im reinrassigen Renner darf natürlich die Hockenheim-Skizze nicht fehlen

Nissan GT-R GT3: Japanischer Dampfhammer mit 550 PS

Die Waffe der britisch-japanischen Partnerschaft: Ein V6-Biturbo mit 550 PS und 637 Nm Drehmoment unter der imposanten GT-R-Haube. Hinzu kommt eine ausgeklügelte Aerodynamik, um den etwas behäbig wirkenden GT3-Nissan zügig um den Kurs fliegen zu lassen. Ich bin in der Startaufstellung auch dem Ford GT begegnet und fast drüber gestolpert: Er ist gefühlt nur halb so hoch wie ein Nissan, aber die GT-R haben bereits in der Blancpain Endurance Series gezeigt, dass sie durchaus ernstzunehmende Kontrahenten auf der Rennstrecke sind.

Peter Dumbreck 2013 auf dem Hockenheimring

Peter Dumbreck fährt in dieser Saison neben dem Nissan GT-R auch noch einen Porsche und einen Aston Martin

Auf dem Hockenheimring sortierte sich das japanische Duo im Mittelfeld des GT Masters ein womit sich die Fahrer Peter Dumbreck/Matt Bell und Jody Fannin/Steven Kane einigermaßen zufrieden zeigten. Sie kämpften über weite Strecken mit dem schwarzen Camaro GT3 von Sareni United. „Der schiebt auf der Geraden nach vorn wie eine Rakete“, berichtete Peter Dumbreck nach dem zweiten Lauf am Sonntag. Im Rennen lieferte er sich einen schönen Zweikampf mit dem amerikanischen Musclecar. Dumbreck ist übrigens großer GTA-Fan und zockt das gerne auf der Playstation, das ließ sich der Rennprofi aber nicht anmerken und lieferte eine faire Vorstellung ab 😉

Nissan GT-R GT3 Hockenheimring 2013

Die Nissan GT-R GT3 sortierten sich im Mittelfeld des ADAC GT-Masters ein

Nissan bietet den GT-R GT3 Nismo nun auch für den Kundensport an, 13 Fahrzeuge sind laut JRM schon gebaut worden und Interessenten für die Saison 2014 gäbe es auch bereits. Wer rund 340.000 Euro zur Verfügung hat kann damit beispielsweise im ADAC GT Masters antreten. Natürlich mit Betreuung durch die routinierte JRM-Mannschaft. Eine Bereicherung für die Serie wäre es nach den Nissan-GT-R-Einsätzen vom Privatteam Schulze Motorsport allemal!

Weitere Eindrücke aus Hockenheim gibt es auf den Blogs von Björn und Cyan!

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Eine Antwort auf ADAC GT Masters 2013: Zwei Nissan GT-R GT3 beim Finale

  1. Jens sagt:

    Es wäre schön, den NISSAN GT-R auch regelmäßig in Deutschland an den Rennstrecken anzutreffen, ein echter Hingucker!
    PS: Klasse Bilder!

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