DTM 2013: Fotos von BMW, Audi und Mercedes

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Augusto Farfus war im BMW M3 DTM am Mittwochmorgen der schnellste Fahrer im Feld (Foto: ITR e.V./DTM)

Die Tourenwagen sind wieder da: Die ersten offizielle Testfahrten der DTM 2013 in Barcelona haben begonnen. Ich habe ein paar Fotos zusammengesammelt, auf denen gut zu erkennen ist wie ähnlich sich die Boliden von Audi, BMW und Mercedes geworden sind. Und die DTM will mit Kooperationen in Japan und den USA internationaler werden.

Zudem kommt im diesem Jahr erstmals der aus der Formel 1 bekannte bewegliche Heckflügel zum Einsatz und außerdem hat die ITR bekannt gegeben, dass die DTM ab 2015 in die USA expandiert. Eine Zusammenarbeit mit der japanischen Super-GT bzw. mit den Herstellern Toyota, Honda und Nissan besteht bereits.

Ich hoffe, dass die DTM sich durch diese Entwicklungen nicht in das eigene Fleisch schneidet. Schließlich haben sich die Hersteller und Organisatoren vor wenigen Jahren noch der Kostenreduktion und dem vermehrten Einsatz von Einheitsteilen verschrieben. Und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass innerhalb von weniger als zwei Jahren andere Hersteller aus den USA und Japan das komplexe Reglement der Tourenwagenserie aufgreifen. Schließlich haben die DTM-Boliden, abgesehen von ihrer Silhouette, nur entfernt etwas mit ihren zivilen Pendants gemeinsam. Unter ihrem Kohlefaserkleid rumoren reinrassige Renn-V8-Aggregate mit bis zu vier Litern Hubraum und etwa 500 PS.

Testfahrten der DTM in Barcelona

BMW, Audi und Mercedes testen momentan ihre Autos in Barcelona. Die Münchener knüpften an ihre starke Vorjahresleistung an und lagen am Mittwoch mit Augusto Farfus im BMW M3 DTM ganz vorn. Dahinter folgte sein Markenkollege Martin Tomczyk. Ein Geschwader von drei Audi RS5 DTM und den Piloten Timo Scheider, Miguel Molina und Mattias Ekström folgte dahinter. Auf Rang sechs landete Gary Paffett im schnellsten Mercedes AMG C-Coupe. Auch der BMW-Tester Maxime Martin war mit dabei, landete allerdings am Ende der Zeitentabelle.

Wie in der Formel 1 soll in diesem Jahr für künstliche Spannung technische Neuerungen sorgen. So sollen unter anderem optionale Reifen von Hankook und das aus der Formel 1 bekannte Drag Reduction System (DRS) für mehr Action auf der Strecke sorgen. Die sich flach stellenden Heckflügel sehen am DTM-Boliden, jedoch sehr gewöhnungsbedürftig aus. Ich bin gespannt, wie sich die Technik auf die Höchstgeschwindigkeit auswirkt und wie sie im Rennen eingesetzt werden darf.

Die Autos sehen auf jeden Fall wie in jedem Jahr spektakulär aus, auffällig ist nur, dass die Konstruktionen doch sehr ähnlich sind. So setzen alle Marken auf einen höher gelegten kurz hinter den Türen. Aber jetzt erstmal, viel Spaß mit den Bildern aus Barcelona!

2013 DTM Test Barcelona
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