Ein Rallye-Profi auf der Nordschleife

Phoenix Racing Audi R8 LMS Nürburgring Nordschleife VLN

Der Phoenix Audi R8 LMS war das schnellste Auto im Zeittraining. (Fotos: Kragenings)

Am vergangenen Samstag hat auf der Nordschleife mit dem 35. DMV 4-Stunden-Rennen der zweite Lauf der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN) 2010 stattgefunden und am Ende triumphierten, wie auch beim Saisonauftakt, zwei Farben: Grün und Gelb. Der Porsche 911 GT3 R von Manthey, mit Marcel Tiemann/Timo Bernhard/Romain Dumas, war nach vier Stunden nicht zu schlagen. Mit einem Rückstand von 1.07,364 Minuten sicherte sich der Audi R8 LMS von Phoenix-Racing, mit den Fahrern Frank Stippler/Marcel Fässler/Mike Rockenfeller, den zweiten Platz. Zudem war Fässler im Zeittraining am Morgen mit einer Rundenzeit von 8.18,628 Minuten der schnellste Fahrer im Feld. Rang drei ging an den Hybrid-Porsche von Jörg Bergmeister/Wolf Henzler, die damit den ersten Podiumsplatz für den Hybrid-betriebene 911 GT3 R auf dem Nürburgring holten. Bereits beim ersten Saisonlauf habe ich mit dem Porsche-Piloten Richard Lietz über den Hybrid-Rennwagen gesprochen – das Kurzinterview reiche ich bald nach.

Beim zweiten VLN-Rennen habe ich mich außerdem mit Jari-Matti Latvala unterhalten, nachdem er seinen frontgetriebenen Ford Focus RS im Parc fermé abgestellt hatte. Der finnische Rallye-Profi Latvala trat für das Team von FH Köln Motorsport an, das seit diesem Jahr von Ford unterstützt wird, und fuhr sein erstes Rennen auf der Nordschleife.

Latvala auf ungewohntem Terrain

Jarri-Matti Latvala Nürburgring Nordschleife VLN Langstreckenmeisterschaft FH Köln Motorsport

Rallye-Profi Jari-Matti Latvala


CK: Wie war Ihr erstes Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife?

Latvala:
Ich gebe zu, dass ich zuerst etwas aufgeregt war und einige Runden brauchte, um die Strecke kennenzulernen, aber dann hat es riesigen Spaß gemacht. Um die Fahrt zu genießen, musste ich allerdings mich erst an die Nordschleife gewöhnen. Insbesondere der starke Verkehr und die vielen sehr schnellen Autos erfordern höchste Konzentration.  

CK: Was ist der Grund für Ihren Gaststart?
Latvala:
Beim 24-Stunden-Rennen Mitte Mai werde ich für FH Köln Motorsport an den Start gehen und wollte daher erste Erfahrungen auf dem Nürburgring sammeln. Diese Strecke ist schwierig, aber auch sehr faszinierend.

CK: Wie war die Zusammenarbeit mit den Studierenden der FH Köln?
Latvala:
Die Mannschaft hat das Auto super vorbereitet und die Zusammenarbeit klappte reibungslos. Ich freue mich auf den Einsatz mit dem Team beim 24-Stunden-Rennen.

Am nächsten Wochenende startet der Finne beim Rallye-WM-Lauf in der Türkei rund um Istanbul.

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