Formel 1: HRT-Testfahrer Ma Qing Hua im Exklusiv-Interview

In diesem Jahr saß der Chinese Ma Qing Hua zum ersten Mal in einem Formel-1-Auto

Ma Qing Hua testete für HRT F1 bei den Formel-1-Rennen in Monza und Singapur (Foto: China Sport Management)

Als erster Chinese saß Ma Qing Hua in dieser Saison in einem Formel-1-Boliden. Für das Hispania Racing Team (HRT) fuhr er im freien Training in Monza und in Singapur. Im Exklusiv-Interview verrrät der HRT-Testfahrer seine ersten Eindrücke aus der Königsklasse, auch wenn der 25-Jährige beim Großen Preis von Japan nicht im Cockpit sitzen wird. Hier ist die deutsche Version, die englische Originalfassung des Interviews mit Ma Qing Hua gibt es hier. Viel Spaß! :)

1. Was war Dein erster Gedanke, als Du erstmals am Steuer des HRT-F1-Autos saßt?
Das war ein fantastisches Gefühl! Ich war stolz auf mein Heimatland und glücklich über die Zusammenarbeit mit dem Team. Es war immer ein Traum und etwas, worauf ich mein Leben lang gewartet habe. Diesen Moment vergesse ich nie.

2. Wie fing deine Rennfahrerkarriere an und war die Formel 1 immer Dein Ziel?
Ja, ich startete mit acht Jahren im Gokart und stellte mir vor, dass ich eines Tages ein Formel-1-Auto fahren werde. Dieses Ziel hatte ich immer vor Augen und habe stets dafür gekämpft.

3. Du bist viele Formel-Fahrzeuge gefahren und im vergangenen Jahr hast Du mit dem Sieg der Chinesischen Tourenwagen Meisterschaft auch gezeigt, dass Du im Tourenwagen gut zurecht kommst. Was ist der größte Unterschied zwischen Tourenwagen und Einsitzern?
Der größte Unterschied ist die vollkommen unterschiedliche Technik. Aber was ich festgestellt habe ist, dass Formel-Autos den Körper mehr beanspruchen als Tourenwagen und dadurch anstrengender zu fahren sind. Man muss noch fitter sein.

4. Wie und wann begann Deine Zusammenarbeit mit HRT F1?
Seit Anfang des Jahres arbeiten wir zusammen und als es offiziell wurde, war ich sehr glücklich. Von da an haben wir eng und hart zusammen gearbeitet, sodass ich die tolle Gegelgenheit hatte das Formel-1-Auto im Juli bei den Young-Driver-Tests in Silverstone zu fahren. Seitdem hat sich mein Training intensiviert. Ich bin hochmotiviert und sehr gespannt auf das, was noch auf mich zukommt. Es war ein unglaublicher Start mit HRT und meinem Management, dem China Sport Management.

5. Was sind Deine ersten Eindrücke nach Deinen ersten Testfahrten in der Formel 1 2012 und ist es möglich, dass Du im nächsten Jahr ein Cockpit für die gesamte Saison erhälst?
Das Formel-1-Auto hat so viel Abtrieb und die Balance ist vollkommen anders, als bei jedem Auto, dass ich vorher gefahren habe. Das heisst, dass man härter pushen und die Grenzen weiter ausloten kann, als man denkt. Aber wenn man einmal das Limit überschreitet, gibt es große Probleme. Also muss man ebenfalls vorsichtig sein und die richtige Balance finden. Angesichts meiner Zukunft warte ich ab, was passiert. Alles was ich sagen kann ist, dass ich so hart wie möglich an mir arbeite, um die Chance, die ich bekommen habe, zu nutzen.

Ma Qing Hua ist der erste Chinese in der Formel 1

Als erster Chinese schaffte Ma Qing Hua den Sprung in ein Formel-1-Cockpit (Foto: China Sport Management)

Seine ersten Einsatz für HRT hatte Ma Qing Hua im italienischen Monza

Beim Großen Preis von Italien in Monza fuhr Ma Qing Hua sein erstes freies Training (Foto: China Sport Management)


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