Formel 1 2014: Kurz vor dem Saisonstart in Melborune

Felipe Massa im Williams FW36 im Martini-Design

Große Überraschung: Williams präsentierte Martini als neuen Hauptsponsor. Hier sitzt Neuzugang Felipe Massa am Steuer des FW36 (Foto: Williams)

Die Formel 1 2014 erwacht aus ihrem Winterschlaf. Aber vor allem Red Bull Racing scheint nach der Dominanz im vergangenen Jahr noch etwas Sand in den Augen zu haben. Allerdings dürften die neuen V6-Turbomotoren, die von zwei Hybridsystemen unterstützt werden, so oder so für genug Spannung zu Saisonbeginn sorgen und das Feld aufwirbeln. Darüber hinaus stehen zwei neue Spitzenreiter bereits parat.

Nico Rosberg im Mercedes W05

Der neue Mercedes heißt W05. Hier steuert ihn Nico Rosberg – zu erkennen an seinem neuen schwarzen Helmdesign (Foto: Mercedes)

Bei den Testfahrten in Jerez und Bahrain trumpften vor allem die Mercedes mit Nico Rosberg und Lewis Hamilton auf. Ich hoffe, dass sie ihr Tempo halten können und das Feld bei Saisonstart etwas aufmischen werden. Sowieso glaube ich, dass die rund 750 PS starken Kombinationen aus Turbo- und Elektromotoren ihren Zweck erfüllen werden: Vergleichbarer Speed wie im Vorjahr bei verbesserte Effizienz.

Und die zwangsbeatmeten Triebwerke haben einen weiteren Vorteil: Sie sind wohl deutlich leiser als ihre V8-Kollegen aus dem vergangenen Jahr. Ich durfte mich am Nürburgring selbst von den laut kreischenden Motoren beschallen lassen und obwohl ich fast Nichts lieber höre als Motorenlärm, waren die Formel-1-Autos von 2013 schon fast unerträglich laut.

Fernando Alonso im Ferrari F14

Der neue Bolide der Scuderia Ferrari heißt F14. Trotz der Nasenbär-Schnauze ist es kein hässliches Auto (Foto: Ferrari)

Schicker als im vergangenen Jahr: Die Formel 1 2014

Aber abgesehen von der Technik hat sich auch optisch viel verändert in der Formel 1. Nachdem im vergangenen Jahr nach den Fahrzeugpräsentationen viele Medien von den „hässlichsten Autos“ aller Zeiten gesprochen haben, wiederholte sich in diesem Jahr das gleiche Spiel. Allerdings finde ich, dass die Boliden 2014 deutlich eleganter geworden sind. Ja es gibt ein paar krumme, ungleich lange oder verformte Nasen, aber grundsätzlich machen die Fahrzeuge einen harmonischen Eindruck. In einer kleinen Galerie habe ich ein paar Fotos zusammengetragen. Vor allem der McLaren und der Mercedes, aber auch der Ferrari gefallen mir.

Dennoch ist es ja viel wichtiger wie die F1-Autos fahren und sich anhören. Ich bin also sehr gespannt auf Melbourne am kommenden Wochenende!

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