Formel 1: Pérez ersetzt Hamilton bei McLaren

Lewis Hamilton und Sergio Perez auf dem Podium in Monza

In Monza übergoss der Sieger Lewis Hamilton den Zweitplatzierten Perez mit Champus – 2013 könnte es umgekehrt sein (c) Sauber

Lange hat es rumort, aber heute ist die Katze aus dem Sack gesprungen: Wie diverse Online-Medien wie beispielsweise Autosport oder auch Motorsport-Total.com berichten, verlässt Lewis Hamilton das McLaren-Team und wird durch den Sauber-Fahrer Sergio Pérez ersetzt. Hamilton soll Michael Schumachers Platz bei Mercedes AMG einnehmen.Wenn ich ehrlich bin, habe ich es befürchtet, aber nicht gewünscht. Lewis Hamilton gehört für mich zu McLaren wie der Käse auf den Cheeseburger. Im Alter von 13 Jahren unterschrieb der Brite seinen ersten Vertrag bei dem Rennstall aus Woking und wurde unter den Fittichen von Ron Dennis zum Formel-1-Piloten herangezüchtet. Bereits in seiner ersten Saison in der Königsklasse kämpfte der Neuling um den Titel und ich war seitdem einer seiner Fans.

Auch weil er ein Heißsporn ist, ab und zu mal über die Stränge schlägt und sich nicht nur Freunde im Fahrerlager gemacht hat. Auf der Rennstrecke weiß er jedoch zu überzeugen und kämpft sich – wie in diesem Jahr – auch nach einer Durststrecke zurück nach vorn und holt souveräne Siege wie beispielsweise bei der Formel 1 2012 in Monza. Dort war ihm aber sein Nachfolger Pérez bereits dicht auf den Fersen.

Wechsel für Hamilton ein Risiko – für Pérez ein Glücksfall

Start-Ziel-Sieger: Lewis Hamilton im McLaren

Lewis Hamilton fährt zukünftig für das Mercedes-Team (c) McLaren/HOCH ZWEI

Ich denke Hamilton wird es bei Mercedes schwer haben, denn der Bolide der Stuttgarter überzeugte in seinen bislang drei Formel-1-Jahren nicht durchgehend mit Leistung, sondern setzte nur kleine Akzente. Wenn das Auto im nächsten Jahr nicht drastisch besser wird, wird Hamilton große Probleme bekommen und wohlmöglich nicht regelmäßig um Siege kämpfen können. Allerdings bin ich gespannt auf die Fahrerpaarung Hamilton und Nico Rosberg bei Mercedes. Die beiden kennen sich seit dem Kart und sind gute Freunde – zumindest das Zwischenmenschliche sollte also im Team stimmen. Auch das Gehalt des Briten stimmt bei Mercedes: Er soll im Jahr rund 18 Millionen Euro verdienen, um einiges mehr als er bei McLaren bekommen hat.

Für Sergio Pérez ist der Wechsel zu McLaren ein klarer Glücksgriff. Die Truppe rund um Ron Dennis weiß wie Rennwagen gebaut werden und hat seit Jahren ein konkurrenzfähiges Auto, was sich in Zukunft auch nicht ändern sollte.

Ich bin sehr, sehr gespannt auf die kommende Saison und vor allem auf die Entwicklung vom Mexikaner Pérez, der im McLaren die Chance bekommt, zu zeigen was er kann.““Es ist spannend, und ich bin so froh, Fahrer bei McLaren geworden zu sein“, sagt der 22-Jährige und weiter: „Der Name ist einer der größten in der Geschichte der Formel 1. Seit mehr als 40 Jahren ist McLaren das Team, von dem sich jeder Fahrer gewünscht hat, für es zu fahren. Ich bin mit den Geschichten von Ayrton Sennas vielen WM-Triumphen für McLaren aufgewachsen – und ich fühle mich wirklich geehrt, dass sie mich ausgewählt haben, ab 2013 an der Seite von Jenson zu sein.“

Für die Formel 1 bringt dieser Wechsel sicherlich viel Spannung.Und vielleicht findet auch der siebenfache Weltmeister Schumacher ein Cockpit für die neue Saison, auch wenn der Kerpener seit seinem Comeback nicht übermäßig überzeugen konnte.

 

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