Formula E 2014: Abt Sportsline unter Spannung

elektrische Monoposto von Abt Sportsline

Elektrischer Monoposto in Abt-Farben: 2014 geht es los (Foto: Abt Sportsline)

Abt Sportsline stellt sich im kommenden Jahr einer neuen Herausforderung: Ab September 2014 tritt die Kemptener Mannschaft in der ersten vollelektrischen Rennserie der Welt an. In der Formula E werden zehn Teams mit jeweils zwei Elektro-Formel-Boliden an den Start gehen, die Äbte sind Team Nummer sieben.

Ich finde es klasse, dass sich ein professioneller deutscher Rennstall in dieser neugegründeten Serie engagiert. Zwar bleibt meiner Ansicht nach für eine unbestimmte Zeit die Formel 1 die Königsklasse im Motorsport, aber die Formula E eröffnet eine neue motorsportliche Ära rund um die Welt: zehn Rennen in Peking, Malaysia, Hongkong, Uruguay, Buenos Aires, Los Angeles, Miami, Monaco, Berlin und London.

Abt und neun weitere Teams in der Formula E

Ich bin gespannt wie Abt Sportsline, das unter dem Namen Audi Sport ABT Formula-E Team an den Start gehen wird, und die anderen Teams mit der Betreuung der elektrischen Einheitsrennwagen zurecht kommen. Ein von McLaren entwickelter Elektromotor mit bis zu 270 PS treibt die mindestens 800 Kilogramm schweren Autos nach vorn. Null auf  100: in 3,0 Sekunden. Im Rennmodus stehen den Fahrern 180 PS zur Verfügung, per Push-to-pass lassen sich aber 90 PS zusätzlich mobilisieren.  Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 225 km/h.

Hans-Juergen-Abt-Alejandro-Agag-Formula-E-2014

Hans-Jürgen Abt und Formula-E-Vermarkter Alejandro Agag unterschrieben den Vertrag am Donnerstagabend (Foto: Abt Sportsline)

Ich freue mich auf diese Serie und frage mich, wen Abt Sportsline in die zwei Cockpits setzen wird. Daniel Abt, der in der GP2 Series fährt, könnte ein heißer Kandidat sein und mit ihm würde dann sicherlich auch sein Sponsor Red Bull in der elektrischen Formel-Serie Einzug halten. Außerdem erklärte Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich, dass auch ein Engagement der Ingolstädter Werkspiloten möglich sei. Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwickler der Formula-E-Autos auch an den Sound gedacht haben. Ohne entsprechenden Lärm auf der Rennstrecke würde dem Motorsport etwas fehlen.

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