Gaststart beim DSW-Kart-Cup auf dem Hunsrückring Hahn

Christoph Kragenings Mach1 Kart Hahn DSW-Kart-Cup

Das Mach1-Kart lief gut in Hahn

Am vergangenen Samstag war es soweit: zum ersten Mal trat ich auf dem Hunsrückring in Hahn zu einem Kartrennen an. Morgens früh um fünf Uhr klingelte der Wecker. Um sechs Uhr saß ich mit Stefan Schmitz vom Bonner Kartshop und seinem Sohn Christian in dem neuen Transporter und war auf dem Weg in den Hunsrück. Na

Christoph Kragenings mit Teamchef Stefan Schmitz

Teamchef Stefan Schmitz und ich

ch zwei Stunden waren wir dort und ich konnte noch rechtzeitig zur Papierabnahme. Um 9.15 Uhr fuhr ich das freie Training – der Motor lief gut und das Kart machte wenig Probleme, nur meine neuen Bridgestone-YJB-Pneus bauten vorn sehr stark ab. Dieser Eindruck bestätigte sich nach dem Zeittraining, in dem ich die achtschnellste Runde im zwölfköpfigen Starterfeld fuhr. Insbesondere der linke Vorderreifen war stark abgenutzt, also entschieden wir uns den Reifen auf der Felge zu drehen.
Im ersten Rennen blieb ich auf meiner Position und konnte meinem Vordermann Michael Janovich, der ebenfalls einen Rotax Max fuhr, folgen. Auf der Geraden hatte ich jedoch keine Chance an ihm vorbei zu ziehen, da er eine längere Übersetzung fuhr – dafür klebte mein Spoiler im Infield an seinem Heck. Im Ziel trennten uns nach zwölf Runden lediglich drei Zehntelsekunden.

Kleine Änderungen am Kart

Christoph Kragenings im Kart auf dem Hunsrückring

Im Ziel trennten mich von meinem Vordermann lediglich 0,07 Sekunden

Für den zweiten Lauf übersetzte ich mein Kart etwas länger, um mehr Geschwindigkeit auf den Geraden zu haben. Das funktionierte sehr gut und ich konnte nach dem Start zwei Kontrahenten überholen und mich auf Platz sieben etwas von meinen Verfolgern absetzen. Allerdings bekam ich im kurvigen Infield zur Mitte des Rennens Vergaserprobleme und ich verlor pro Runde fast zwei Sekunden. Michael  schloß wieder zu mir auf und überholte mich am Ende der langen Start-Ziel-Geraden: ein schönes Manöver. Ich blieb aber – trotz extremer Gripprobleme an der Vorderachse und starkem Untersteuern – an ihm dran und die restlichen Runden absolvierten wir im Parallelflug auf dem Hunsrückring. Im Ziel trennten uns lediglich 0,07 Sekunden – somit wars ein sehr enge und spannende Geschichte für uns.
Im Großen und Ganzem bin ich mit dem achten Platz zufrieden. Das Kart lief gut, wir haben einige Verbesserungen vorgenommen und das Wetter hat auch gepasst. Außerdem war der DSW-Kart-Cup-Lauf in Hahn super organisiert und das große Fahrerfeld von etwa 130 Startern spricht für sich. Wenn es meine Zeit zulässt, bin ich gerne nochmal dabei.

Besonderer Dank an Stefan Schmitz, dass ich den Bonner Kartshop in Hahn vertreten durfte 😉

Hier noch ein kleines Video aus dem zweiten Rennen:

Dieser Beitrag wurde unter Auf der Rennstrecke, Kartsport, Video abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>