GT Masters 2014 Nürburgring: Corvette feiert zweiten Sieg

Corvette Z06.R GT3

Daniel Keilwitz und Andreas Wirth sichern sich den Sieg im zweiten Rennen. (Foto: C.Kragenings)

Graue, tiefhängende Wolken empfingen das ADAC GT Masters am Sonntagmorgen auf dem Nürburgring. Und die unberechenbare Eifel wurde mal wieder ihrem Ruf gerecht: Als die Fahrzeuge in der Startaufstellung standen, fielen erste Tropfen vom Himmel. Der Wetterkrimi begann: Am Ende siegte eine Corvette zum zweiten Mal an diesem Wochenende . Am Steuer saßen Daniel Keilwitz/Andreas Wirth.

ADAC GT Masters 2014 Nürburgring Rennen 2 Start

Volles Rohr: In der ersten Kurve auf dem Nürburgring wird es immer eng. (Foto: C.Kragenings)

Nicki Thiim startete von der Pole-Position in das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters und behauptete seine Führung, als die Ampel auf Grün sprang. Allerdings rollte anschließend sein Audi R8 LMS ultra am Streckenrand aus und sein Prosperia C. Abt Racing-Teamkollege René Rast erbte die Führung. Dahinter sortierten sich der Mercedes SLS AMG GT3 von Maxi Götz und der Porsche 911 GT3 R von Norbert Siedler ein.

Die Qual der Wahl: Reifenpoker auf dem Nürburgring

Viele der Teams, die im vorderen Feld standen, entschieden sich kurz vor dem Rennstart für den Wechsel auf Regenreifen. Die vom Himmel fallenden Tropfen wurden größer, die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings rutschig. Jedoch hielt der Regen nicht an und eine knappe Viertelstunde nach dem Start trockneten erste Abschnitte ab. Die Autos, die auf Regenreifen unterwegs waren, verloren allmählich an Tempo.

Chevrolet Camaro GT3

Pure Potenz: Der Chevrolet Camaro von Reiter Engineering fällt durch besonders mächtiges V8-Grollen auf. Rund 650 PS entstammen 7,9 Liter Hubraum. (Foto: C.Kragenings)

Die ersten Autos kamen pünktlich in die Box nach Öffnung des Zeitfensters. Als sich das Fahrerfeld anschließend neu ordnete, rangierte die Callaway-Corvette von Keilwitz/Wirth an erster Stelle. Dahinter folgten René Rast/Kelvin van der Linde im Audi sowie das Porsche-Duo Christian Engelhart/Jaap van Lagen.

McLaren MP4 12C GT3

Unfall nach der Halbzeit: Der MRC-McLaren MP4 12C GT3. (Foto: C.Kragenings)

Der amerikanische V8-Bolide lag ab diesem Zeitpunkt souverän an der Spitze, allerdings sorgte eine Safety-Car-Phase 20 Minuten vor dem Ende des einstündigen Rennens für wieder hochkochende Spannung: Der MRS-McLaren von Florian Spengler/Marko Asmer war in die Streckenbegrenzug gekracht und verlor seine Tür vor der NGK-Schikane. Nach der Reparatur der Reifenstapel nahm das gebündelte Starterfeld die letzten Minuten mit Vollgas in Angriff.

Mercedes SLS AMG GT3

Maxi Götz und Renger van der Zande wurden Vierte im zweiten Rennen. (Foto: C.Kragenings)

Van der Linde setzte den Führenden Wirth heftig unter Druck, der Corvette-Mann behielt allerdings die Nerven. Auf Rang drei lauerte Christian Engelhart im Schütz Motorsport-Porsche vergebens. Die Reihenfolge blieb bestehen und Keilwitz/Wirth siegten vor Rast/van der Linde und Engelhart/van Lagen. Neue Tabellenführer sind Rast/van der Linde vor Jaap van Lagen und BMW-Frau Claudia Hürtgen und ihrem Teamkollegen Dominik Baumann.

 

 

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