Lizenzlehrgang mit Volkswagen Motorsport in Oschersleben

Christoph Kragenings am VW Scirocco R

Die erste Ausfahrt im VW Scirocco R-Boliden auf dem Kurs in Oschersleben (Foto: VW Motorsport)

Am vergangenen Dienstag ist für mich ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen: Zum ersten Mal war ich auf einer Rennstrecke unterwegs. Auf dem Kurs in Oschersleben durfte ich an einem Lizenzlehrgang von Volkswagen Motorsport als Berichterstatter teilnehmen.

Meine ersten Runden drehte ich in einem Polo-Cup-Rennwagen aus der vergangenen Saison. Nach einer theoretischen Einführung in die Grundlagen des Rennfahrens, dem Einkleiden mit Overall, Helm, etc. und nach der Sitzanpassung ging es los. Das Anfahren mit dem Renngefährt stellte sich für mich allerdings schwieriger dar als zuerst gedacht – die Rennkupplung kam sehr schnell und erst im vierten Anlauf rollte der kleine Flitzer laut röhrend von der Stelle…Startschwierigkeiten, die mit ein bisschen Gefühl im Kupplungsfuß aus dem Weg geräumt werden konnten :-)

150 PS sorgen für Adrenalin im VW Polo

In einer Gruppe von fünf Autos ging es hinter dem Instruktor her, um die Strecke kennenzulernen. Langsam steigerten wir das Tempo und das Röhren des Motors zauberte mir ein breites Grinsen auf das Gesicht. Die 150 PS starke 2,0-Liter-Maschine im VW Polo Cup zog den Fronttriebler gut aus den Ecken heraus und beschleunigte das Auto in Oschersleben auf knapp 170 Kilometer pro Stunde. Nach 20 Minuten war der erste Turn dann zu Ende. Etwas verschwitzt kletterte ich aus dem Cockpit, dass sich während der Fahrt ordentlich aufgeheizt hatte, war allerdings begeistert von der tollen Erfahrung.

Nach einem weiteren Durchgang mit dem Instruktor absolvierten wir drei freie Trainingsläufe: Am Ende stand für mich eine Zeit von 1.51,7 Minuten auf dem Zeitentableau. Die viertschnellste Zeit an diesem Tag von insgesamt elf Polos – für mich ein zufriedenstellendes Ergebnis :-)

Zum Schluss des Lizenzlehrganges durfte ich noch zwei Runden in einem 200-Ps-Scirocco drehen. Mit dem Doppelkupplungsgetriebe, Schaltwippen am Lenkrad und LEDs, die die den Schaltpunkt anzeigten, war das ein Fahren, fast wie in einem Computerspiel ;-) Aber das dumpfe Grollen der Auspuffanlage klang wesentlich authentischer ;-)

Alles in Allem war das ein sehr erlebnisreicher Tag, der mit der nationalen A-Lizenz für mich endete und Lust auf mehr gemacht hat. Fest steht, dass das nicht mein letztes Mal in einem Rennwagen gewesen sein soll. Am kommenden Wochenende werde ich allerdings erst mal wieder in das Steuer meines Karts greifen und am zweiten Clublauf des Karting Club Burg Brüggen teilnehmen.

 

So long – keep racing;)
Christoph

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