Manthey dominiert das 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Der Gesamtsieger beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring: Der gelb-grüne Manthey-Porsche

Der Gesamtsieger beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring: Der gelb-grüne Manthey-Porsche (Foto: 24h-Rennen)

Beim 39. ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat der Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing die Konkurrenz hinter sich gelassen. Auf Rang zwei kam der Vorjahressieger BMW M3 GT mit der Startnummer „1“. Das Podium komplettierte der Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Phoenix mit der Nummer „14“.

156 Runden absolvierte das Nordschleifen-erfahrene Manthey-Quartett Marc Lieb, Lucas Luhr, Timo Bernhard und Romain Dumas im gelb-grünen Porsche 911 GT3 RSR. In der Nacht von Samstag auf Sonntag schnappten sie sich die Führung und verdeitigten diese bei immer besser werdenden Wetter in der Eifel. In derselben Runde überquerte der BMW M3 GT von BMW Motorsport, der 2010 den Gesamtsieg einfuhr, mit den Piloten Jörg Müller, Augusto Farfus,Uwe Alzen und Pedro Lamy den Zielstrich.Das Podium des 24h-Rennens komplettierte mit einer Runde Rückstand der gelb-blaue Audi R8 LMS, den Marc Basseng, Marcel Fässler, Andrea Piccini und Frank Stippler steuerten. Die Plätze vier und fünf gingen an zwei weitere Audi R8 LMS mit Frank Stippler, Marc Hennerici, Christopher Haase und Markus Winkelhock, sowie der Besatzung Mattias Ekström, Timo Scheider, Marco Werner und Christian Abt. Der Farnbacher Ferrari, der von Startplatz eins in den Langstreckenklassiker startete, fiel nach einer längeren Standzeit zurück und räumte anschließend das Feld von hinten auf. Am Ende schafften es Domonik Farnbacher, Jaime Melo, Allan Simonsen und Marco Seefried mit Platz acht in die Top Ten.

Porsche-Wech

sel bei Manthey Racing

Dass Manthey Racing auf den Porsche 911 GT3 RSR setzt, hat sich allerdings erst zwei Stunden nach dem Rennstart herausgestellt. Manthey Racing schickte den Porsche 911 GT3 RSR und das neuere Modell den Porsche 911 GT3 R in das Rennen und passte spontan die Strategie an. Marc Lieb sagte: „Es war eine schwierige Entscheidung, eines von beiden Autos aus dem Rennen zu nehmen, allerdings war es im Nachhinein auch die richtige. Bis auf Benzin, Öl und Reifen musste nichts gemacht werden.“ Timo Bernhard ergänzte: „Das Auto war wirklich perfekt. Ein großes Dankeschön an Olaf Manthey und sein Team, die den Porsche wie immer perfekt vorbereitet und viel Herzblut in das Projekt gesteckt haben. Ich freue mich sehr über meinen fünften Gesamtsieg bei diesem einzigartigen Rennen.“

BMW-Pilot Uwe Alzen, Vorjahressieger und in diesem Jahr Zweitplatzierte beim 24-Stunden-Rennen, sagte: „Auch bei uns gab es keine technischen Probleme und in der Box wurden nur die üblichen Arbeiten durchgeführt. Wir sind glücklich mit zwei Platz, hätten aber natürlich auch gerne unseren Titel verteidigt. Es ist aber schön, in derselben Konstellation wie 2010 wieder auf dem Podium zu stehen.“

Das Top-Ten-Ergebnis:

1 18 Lieb/Luhr/Bernhard/Dumas
2 1 Müller/Farfus/Alzen/Lamy
3 14 Basseng/Fässler/Piccini/Stippler
4 15 Stippler/Hennerici/Haase/Winkelhock
5 16 Ekström/Scheider/Werner/Abt
6 22 Heyer/Jäger/Bleekemolen/Seyffarth
7 32 Arnold/Margaritis/Brück/Frankenhout
8 2 Farnbacher/Simonsen/Seefried/Melo
9 26 Abbelen/Schmitz/Kentenich/Bergmeister
10 12 Weis/Kainz/Jacobs/Krumbach

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