RCN 2013: Turbulenter Saisonstart auf der Nordschleife

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Sebastian und ich in den letzten Sprintrunden im BMW 325i auf der Nordschleife (Foto: C.Faust)

Es ist geschafft, jetzt bin ich auch in die Motorsportsaison 2013 gestartet. Auf dem Nürburgring fand am vergangenen Wochenende der Saisonauftakt der RCN Rundstrecken Challenge statt. Zeit den gut 20 Jahre alten BMW 325i E36 von Master Orange Motorsport mal wieder auszupacken. Am Freitag drehte ich eine halbe Stunde in paar Testrunden auf dem Grand-Prix-Kurs zwischen dicken Boliden wie Mercedes SLS AMG GT3 und Porsche GT3 R, aber der tapfere BMW schlug sich gut. Die Technik funktionierte einwandfrei und so konnte der RCN-Lauf kommen! Zusammen mit meinem Kollegen von der AUTO ZEITUNG Sebastian rollten wir am Samstag um kurz nach 15 Uhr zum Start. In der Klasse F3 traten wir gegen sieben BMW M3 und einen Mitsubishi Lancer Evo 9 an – mit dem BMW 325i keine Chance in der Klassenwertung weit nach vorn zu kommen. Aber immerhin schafften wir es, in der Gruppe F den letzten Platz zu vermeiden :)

Viele Ausfälle auf der Nordschleife beim ersten RCN-Lauf

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Sebastian und ich konnten vor und nach dem RCN-Rennen lachen :) (Foto: C.Faust)

Aber für uns ging es sowieso in erster Linie darum, Erfahrung auf der Nordschleife zu sammeln. Und der Auftakt der RCN 2013 war ideal dafür geeignet, denn das Wetter passte perfekt. Trocken, aber nicht zu warm war es in der legendären Grünen Hölle, die zum Saisonbeginn einige Teilnehmer von ihrer ungemütlichen Seite kennenlernten. Bereits bei den Test- und Einstellfahrten am Morgen fielen einige der 156 genannten Fahrzeuge aus.

Am Nachmittag waren es leider noch mehr Fahrzeuge, die in der Wiese oder in den Leitplanken des Nürburgrings endeten. Von 140 gestarteten Autos kamen lediglich 87 in das Ziel – unser BMW 325i glücklicherweise ohne das kleinste Problem auf Platz 67. Für Sebastian und mich ein prima Ergebnis, vor allem weil wir zum ersten Mal zusammen im Cockpit gesessen haben und uns eingewöhnen mussten.

Mein Durchgang wurde von viel Verkehr, oft Doppel-Gelb und somit 60-km/h-Begrenzung und einer Ölspur im Bereich Wehrseifen geprägt. Aber ich hatte viel Spaß und beendete die schnellste Runde nach 9.33 Minuten. Sebastian konnte etwas freier zu Werke gehen und auch wenn er das Auto noch nicht kannte, fuhr er seine letzte und beste Runde in 9.18 Minuten.

Am Ende aber ist die Erfahrung, das wichtigste was wir bei diesem Lauf mitgenommen haben :) Jetzt bin mal gespannt, was dieses Jahr motorsportlich noch so bringt!

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