Seltenheit: Ein Formel-1-Rennen mit Überholmanövern

Der Saisonauftakt der Königsklasse in Bahrain verlief ja mehr oder weniger unspektakulär und fast ohne Überholmanöver auf der Strecke, aber es wurde dem Zuschauer eine Steigerung in Melbourne versprochen. Nachdem ich das erste Rennen nicht im Fernsehen verfolgt habe, schaltete ich heute also gespannt den Fernseher an und was ich da sah, gefiel mir. Ungefähr bis zur 35. Runde von 58 wurde kräftig überholt und Jenson Button (McLaren) sicherte sich durch eine kluge Taktik den Sieg vor Robert Kubica (Renault) und dem Ferrari-Duo Felipe Massa und Fernando Alonso.

Besonders auffällig war McLaren-Pilot Lewis Hamilton, der den offensichtlich sehr guten Top-Speed seines Boliden gekonnt einsetzte, und durch das Formel-1-Feld pflügte. Dennoch fuhr ihm kurz vor Ende Red-Bull-Mann Mark Webber ins Heck, und Nico Rosberg (Mercedes) rutschte an beiden vorbei und sicherte sich als bester Deutscher Platz fünf. Hamilton wurde Sechster, Webber neunter vor Rekordweltmeister Michael Schumacher, der nach dem Start in eine Kollision verwickelt worden war und daraufhin an die Box musste.
Pech hatte erneut Sebastian Vettel (Red Bull), der nach souveräner Führung mit einem Defekt an den Bremsen ins Kiesbett rutschte. Zuerst hatte ich meine Zweifel, aber der Lauf in Melbourne war endlich mal wieder ein spannendes Rennen in der Formel 1 und ich hoffe, dass es so weiter geht. Gut, dass wir nicht zu lange warten müssen, startet die F1 ja bereits in einer Woche auf dem schnellen Kurs in Malaysia.

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