Tragischer Unfall auf der Nordschleife

Der dritte VLN-Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife am vergangenen Wochenende wurde von einem tragischen Unfall überschattet und daher nach dreieinhalb Stunden Renndauer abgebrochen. Der 43-jährige Leo Löwenstein aus Laudenbach kam dabei ums Leben.
Im Abschnitt „Bergwerk“, wo Niki Lauda 1976 seinen schweren Formel-1-Unfall hatte, stieg Löwensteins GT4-Aston Martin nach einer Kollision auf und prallte auf die Leitplanke. Das Fahrzeug fing daraufhin Feuer und Löwenstein, der als Nordschleifen-erfahrener Pilot galt, konnte sich nicht aus eigener Kraft aus dem Auto befreien. Der Veranstalter gab eine Rauchgasvergiftung als Todesursache an.
Dieser schlimme Unfall erinnert daran, wie gefährlich Motorsport ist – dieser Gefahr ist sich wohl jeder Rennfahrer bewusst, der seine Leidenschaft ernsthaft und professionell betreibt. Es ist der siebte Todesfall seit Bestehen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.
Nun gerät die Nordschleife erneut in den Fokus von Kritikern, die die Sicherheit der legendären Rennstrecke anzweifeln. Ich denke, dass von Seiten der Betreiber, Veranstalter und Rennwagenbauer das Möglichste getan wurde und wird, um die Risiken so gering wie möglich zu halten. Allerdings zeigten im vergangenen Jahr auch der tödliche Unfall des Formel-2-Piloten Henry Surtees und der schwere Unfall von Felipe Massa in der Formel 1, dass im Motorsport immer etwas Schlimmes passieren kann.

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