VLN 4: Rent4Ring Racing mit BMW 428i auf der Nordschleife

BMW 428i Rent4Ring Racing

Der Neue im VLN-Feld: BMW 428i von Rint4Ring Racing (Foto: Rent4Ring Racing)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am kommenden Wochenende steht der vierte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring auf dem Programm. Für das Team Rent4Ring Racing und für mich ein besonderes Rennen: Die Truppe aus Nürburg setzt einen brandneuen BMW 428i auf der Nordschleife ein, ich besuche den Rennzirkus in der Eifel 2014 zum ersten Mal.

Mazda MX5 Rent4Ring Racing

Schneller Japaner: Der Mazda MX5 feierte 2013 sechs Klassensiege (Foto: BR Foto/Rent4Ring Racing)

Rent4Ring ist am Nürburgring seit 2006 ein wohl bekannter Name, der dazugehörige Rennstall ergänzt seit 2013 das Unternehmen von Fredy Lienhard und Ralph Beck. Bereits in der Debütsaison wurde die Mannschaft Meister in der Klasse V3 mit einem Exoten aus Fernost: Dem Mazda MX5. Außerdem gehört ein BMW 125i zum Fuhrpark der Eifeler Motorsportfreunde.

BMW428i von Rent4Ring Racing auf der Norschleife

Das neuste Projekt von Rent4Ring Racing war schon seit Monaten bekannt, feiert aber erst jetzt bei der 45. Adenauer ADAC Simfy Trophy seine Premiere auf der Rennstrecke. Der BMW 428i ist der einzige seiner Art im VLN-Feld und optisch ein echter Hingucker: flach, breit und böse blickt der Bayer drein. Ich bin gespannt wie sich der 245 PS starke Hecktriebler in der Klasse SP3T schlägt – noch arbeitet der Serienmotor unter der Haube. Der 2,0-Liter-Vierzylinder stellt 340 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung und dürfte mit dem 1380 Kilogramm schweren Rennwagen kaum Probleme haben. Allerdings sollen wohl zukünftig mehr als 300 PS an die Hinterräder geschickt werden.

BMW 125i Rent4Ring Racing

Rent4Ring Racing favorisiert bayrische Modelle: hier der BMW 125i (Foto: BR Foto/Rent4Ring Racing)

Angesichts der harten Konkurrenz von Audi TT RS und Co. dürfte der Vierer die Zusatz-PS gut gebrauchen können. Spätestens beim anspruchsvollen 24-Stunden-Klassiker auf der Nordschleife Mitte Juni.„Für die Jungfernfahrt erhoffen wir uns noch keine großen Ergebnisse“, so Fredy Lienhard. „Wir sehen das Vier-Stunden-Rennen als Test und Roll-Out um erstens zu sehen, dass es keine Probleme am Fahrzeug gibt und zweitens, um den BMW auch einfach kennenzulernen. Da wir bei dem 24 Stundenrennen am Nürburgring auch starten, haben wir nach diesem Rennen noch vier Wochen Zeit um Änderungen vorzunehmen und das Fahrzeug noch weiter zu entwickeln.“

Immerhin lässt der Spitzname des neuen BMW viel erhoffen: Er hört auf den äußerst klangvollen Namen Zeus. Bleibt abzuwarten, ob der Renner das VLN-Feld so im Griff hat wie der mächtigste griechische Gott den Olmyp. Das vierstündige Rennen beginnt am Samstag wie gewohnt um 12 Uhr. Ich werde live dabei sein und so schnell es geht berichten!

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