VLN 4 Fotos: Brennende Hitze auf dem Nürburgring

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Abbelen / Huisman / Pilet stellen erstmalig den Porsche 911 GT3 von Frikadelli Racing auf das oberste VLN-Treppchen

Deutlich mehr als 20 Grad zeigte das Thermometer am vergangenen Wochenende in der Eifel an. Zusätzlich heizten rund 180 Boliden den Nürburgring und der Grünen Hölle ein. Neben den Fans kamen dabei vor allem die Piloten ins Schwitzen unter ihren feuerfesten Anzügen und Helmen. Das hochsommerliche und für die Nordschleife doch sehr seltene sonnige Wetter, war sicherlich auch der Grund, warum es um den Eifelkurs trotz des Rennens recht ruhig war. Viele Fans haben sich wohl selbst Hitzefrei gegeben, aber auch einige Rennwagen blieben in ihren Boxen.

Obwohl angekündigt, blieben die zwei zum Nürburgring gereisten Mercedes SLS AMG GT3 von Rowe Racing in ihrem Zelt. Denn die Mannschaft rund um Michael Zehe und Hans-Peter Naundorf, entschloss sich am Freitag vor dem Rennen, die Motoren schweigen zu lassen. Das Team begründete diese Entscheidung mit immer schnelleren Rundenzeiten der Kontrahenten von Audi und Porsche sowie mit einer vermeintlich ungerechten Einstufung in der Balance of Performance.

Hitzefrei bei der VLN auf dem Nürburgring

Die Motorsportfans auf Facebook reagierten vollkommen unterschiedlich. Die Einen zeigten sich traurig, weil sie extra zur Nordschleife gereist waren, um die Rowe-SLS zu sehen, die Anderen hatten Verständnis für die Entscheidung. Angesichts der Rekordzeiten, die in den letzten Rennen erzielt wurden von 8.03 Minuten ist das für mich einerseits verständlich, andererseits legte BMW-Mann Uwe Alzen im Qualifying mit einer Fabelzeit von 8.02 Minuten die Messlatte nochmals höher. Und der Nürburgring-Routinier saß in keinem GT3-Boliden aus Ingolstadt oder Zuffenhausen.

Es stimmt allerdings, dass sich die SLS in diesem Jahr in der VLN sehr schwer tun, trotzdem ging der Sieg beim 24-Stunden-Rennen 2013 erstmals an die Sternenflotte. Ich denke, es wird spätestens im nächsten Jahr mit einer neuen BOP-Einstufung wieder anders aussehen, finde aber, dass trotzig die Plane vom Zelt herunterzulassen auch nicht das richtige Signal ist. Wer Motorsport macht, muss fahren – egal was kommt.

Abgesehen davon, bin ich der Meinung dass Zeiten im tiefen Acht-Minuten-Bereich einfach zu schnell sind. Zwischen den Topfahrzeugen und den Autos wie beispielsweise den Toyota GT86 liegen so bis zu drei Minuten. Das bedeutet, dass die kleinen Wagen alle drei Runden den GT3-Boliden zum Überrunden dienen müssen. Meiner Meinung nach, macht das die Rennerei auf dem Ring nur gefährlicher. Und noch mehr schlechte Presse, ist das Letzte was die Legende jetzt braucht.

So, jetzt aber viel Spaß mit den Bildern! :)

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