WEC Spa 2015: Porsche ist auch im Trockenen schnell

Porsche 919 Hybrid Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg fuhr mit der Nummer 19 als erster Fahrer im Quali auf die Strecke. (Foto: Porsche)

Der Freitag nähert sich dem Ende beim zweiten Lauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Spa. Und Porsche blickt auf ein perfektes Qualifying zurück. Die Schwaben bewiesen, dass sie nicht nur im Regen, sondern auch auf trockenem Asphalt schnell sind.

Nico Hülkenberg verließ früh vor dem Beginn des Zeittrainings die Porsche-Box und reihte sich mit seinem 919 Hybrid als erster Fahrer am Ende der Pitlane ein. Dort wartete der Formel-1-Pilot „lange“ dreieinhalb Minuten, bevor er sich in sein erstes LMP1-Qualifying stürzen konnte. Dabei schlug sich der 27-Jährige hervorragend. „Meine Runde war nicht perfekt, aber ich bin sehr zufrieden“, erklärte er nach dem Zeittraining. „Ich wollte in meinem ersten LMP1-Qualifying kein zu großes Risiko eingehen.“

Webber Bernhard Hartley

Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley starten von Platz eins in die 6 Stunden von Spa. (Foto: Porsche)

Porsche erobert Startplätze eins, zwei und drei

Auch Nick Tandy, der zweite Fahrer in der Startnummer 19, lieferte eine solide Leistung ab. „Der erste Sektor war nicht optimal, aber mit dem Rest der Runde bin ich happy“, erklärte der Brite. Das Duo sicherte sich schlussendlich Startplatz zwei für das 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps. Schneller waren nur Timo Bernhard und Brendon Hartley im Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 17. Sie umrundeten die sieben Kilometer lange Ardennen-Achterbahn in 1.54,779 Minuten. Das perfekte Qualifying für Porsche machten Marc Lieb und Neel Jani auf PLatz drei perfekt.

Porsche 919 Hybrid Spa

Wie ein Ei dem anderen: Das Hinterteil der drei Porsche 919 Hybrid unterscheidet sich nicht. (Foto: Porsche)

Audi belegte mit zwei R18 e-tron quattro die Plätze vier und fünf. Marcel Fässler und André Lotterer fehlten 0,773 Sekunden auf den schnellsten Porsche. Lucas di Grassi und Loïc Duval hatten 1,774 Sekunden Rückstand. Toyota schaffte es, nach dem schweren Unfall von Kazuki Nakajima das Fahrzeug mit der Nummer 1 wieder neu aufzubauen. Sébastien Buemi und Anthony Davidson landeten an sechster Stelle, der zweite TS040 Hybrid mit Stéphane Sarrazin und Mike Conway belegte Rang sieben. Das Schlusslicht der LMP1-Hybride bildeten  René Rast und Filipe Albuquerque im dritten Audi R18 e-tron quattro.

Mein erstes WEC-Wochenende ist wirklich spannend. Ich freue mich auf das, was mich noch erwarten wird.

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